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Razorlight on Tour in Köln!

Von: Karolina Anna Juchnik

Verpasst nicht diesen Monat die sechs einzigen Termine!

Seit ihrer Gründung 2002 in London ist in der Geschichte dieser Band schon so Einiges passiert: Gerade mal durch eine Anzeige gefunden, standen die vier Musiker plötzlich im Studio und nahmen noch ihre ersten Demo-Tapes auf, als die Plattenfirma schon anklopfte. 2003 unterschrieben sie den Vertrag mit Mercury Record/Universal Music und wollten sich voller Eifer an ihr erstes Album machen. Der Mercury Chef, Lillywhite, höchstpersönlich sollte ihnen dabei behilflich sein, verzog sich dann aber im Januar  2004 um U2 zu produzieren. Nichts desto trotz erblickte letzten Endes ihr Debut „Up all night“ im Oktober selbigen Jahres das Licht der Welt.

Endlich schien es richtig zu fluppen, als es dem Drummer, Christian Smith-Pancorvo, auf einmal auffiel, dass Mitglied einer relativ bekannten Band zu sein, auch mal ziemlich stressen kann. Nachdem sich der Rest der Halb-Engländer-Halb-Schweden-Truppe, Sänger und Gitarrist, Johnny Borrell, Björn Agren (Gitarre) und Carl Dalemo (Bass) 62 andere Schlagzeuger angehört haben, wurde Andy Borrows zum nötigen Nachfolger gekürt. Später war das zweite Album „Razorlight“ 2006 ebenfalls gerade in Mache, als die Produktion abermals zu scheitern drohte. Der Produzent John Cornfield war plötzlich nicht mehr in der Lage sich um die Studioaufnahmen zu kümmern, weil er nach Cornwall musste um seinen kranken Vater zu pflegen. Die Jungs verzweifelten allerdings nicht, sondern verließen London einfach mit, um ihm aufs Land zu folgen. „Razorlight“ wurde ein absoluter Erfolg. Bei der Veröffentlichung in Deutschland, stand es in England bereits auf Platz eins der Charts und hatte dort schon sogar Platin eingeräumt.

Es folgte eine weitere anstrengende Zeit mit vielen Tourneen durch ganz Europa. Hierzulande sah man die Band erstmalig als Vorgruppe von Mando Diao und den Rolling Stones. Aber schon 2007 gönnten sie sich ihre eigene Tour und spielten neben Städten wie Köln, München, Berlin, Hamburg, Bochum und Heidelberg auf dem Rock am Ring und Rock im Park Festival. Ein Jahr später durften es dann auch das Hurricane und Southside Festival sein.
Doch selbst dieses Jahr 2009 kam nicht ganz ohne kleinen Zwischenfall aus. Andy Burrows verließ aus persönlichen Gründen die Band und nun hat Razorlight seit März wieder mal einen neuen Drummer: David Sullivan-Kaplan, auch „Skully“ genannt, hat nun die Ehre. Aber es scheint zu funktionieren. Das diesjährige Album „Slipway Fires“ ging hier bei uns auf Platz 4 der Charts und die erste Single „Wire to Wire“ schaffte es sogar unter die Top Drei. Rock am Ring und Rock im Park wurden ebenfalls wieder mitgenommen und jetzt im September sind sie auf Deutschland-Tour!

Wenn man dem charismatischen Frontmann Borrell dabei Glauben schenken möchte, können er und seine Kollegen sich außer der Bühne keinen besseren Platz für ihre Musik vorstellen. Zitat: „Ich liebe das Performen. Es ist einfach das Allerbeste, was man auf der Welt machen kann. Wenn es das nicht gäbe…vergiss es!“

Im Folgenden die Tourdaten:

12.09.09    Köln                (vom Palladium ins E-Werk verlegt)
13.09.09    Offenbach       (Capitol Offenbach)
14.09.09    Berlin              (Columbiahalle)
15.09.09    München         (Tonhalle)
17.09.09    Oetelshofen    (T-Mobile-Streetgig im Steinbruch bei Wuppertal)
18.09.09    Baden-Baden  (Festspielhaus)

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