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DEAR READER

Von: CKLKH Fischer

Dear Reader stammen aus Johannesburg, Südafrika. Ein Land, das von hier aus so weit weg und fremd ist wie Märchenland.

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Dear Reader stammen aus Johannesburg, Südafrika. Ein Land, das von hier aus so weit weg und fremd ist wie Märchenland. Es hat seine guten (Elefanten, Safaris, Strände) sowie extrem dunkle Seiten (Armut, Verbrechen, Rassenhass). Dear Reader sind dagegen reine Magie – und haben so schon mal ihren Beitrag zur Klischeebekämpfung geliefert.

Cherilyn MacNeil, Sängerin und Zentrum der Band, schreibt Lieder, die sich gut als poppige Indie-Songs umschreiben lassen, allerdings weit entfernt von Lo-Fi sind. Streicher und Bläser mit einzubinden und dabei zu klingen, als wäre man eine Band von gefühlten dreißig Musikern die harmonisch miteinander träumen, ist ein kleines Wunder. – Sie sind zu dritt.

Gefunden hat sich die Band in der kleinen Musikszene, die das Land besitzt. Cherilyn lernte Darryl Torr während eines Konzertes kennen: „Es war alles schrecklich und eigentlich wollte ich nur noch gehen, als Cherilyn auftrat und nur ein Lied spielen musste.“ Sie begannen zusammen zu schreiben, ohne große Ziele zu haben. Für das erste Lied nahmen sie sich fast ein Jahr Zeit. Das erste Album – unter dem Namen Harris Tweed veröffentlicht – war „sehr Pop, sehr kommerziell“. Was auch der Situation geschuldet war, dass nur ebensolche Bands nach Südafrika kommen. Als sie allerdings bei einem Festival auftraten und andere Künstler erleben und beobachten konnten, veränderte sich alles. Darryl: „Die ganze Idee von Musik und was möglich ist, erschloss sich uns erst da.“ – „Die Möglichkeiten!“, ergänzt Cherilyn schwelgerisch.

Dass sie angstfrei ihre Möglichkeiten erst ausloten, ist zu hören. Dass sie sich dabei bereits soweit gefunden haben um ein Album wie „Replace Why With Funny“aufzunehmen, ist – nun ja – unser Glück.

www.dearreadermusic.com

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