H P Lovecrafts Saat des Bösen
„Mein Leben ist so still, so ereignislos und so unauffällig verlaufen, dass es zu Papier gebracht, bestenfalls erbärmlich, glanzlos und fade erscheinen muss. Gelegentlich besuchten mich Brieffreunde. Sonst blieb ich allein im Schatten meines Arbeitszimmers“, schrieb der geniale und bizarre H.P. Lovecraft in seiner Biografie: Und diesen grotesken wie gleichsam bedrückenden Horror spürt man ebenso in der nun publizierten DVD:
Der Grusel im Grauen des Zeiten Weltkrieges: Diesmal keine verirrten Teenager, die im Backwood filettiert werden, sondern eine ganz normale Familie auf ihrem abgeschiedenen Bauernhof im gar nicht so schönen Italien stehen im Fokus des Fürchterlichen. Hier darben Pietro und Lucia auf ihrer isolierten Farm zusammen mit der geistig zurückgebliebenen Schwester Alice. Der arme Alltag und der Schmerz über den Bruder, der an der vorderster Front kämpft, setzen der Familie ohnehin massiv zu. Plötzlichaber scheint sich das Blatt zu wenden, die Früchte gedeihen prächtig, Pietro kann sein lädiertes Knie wieder schmerzfrei bewegen und Alice parliert ga r wieder Was zunächst wie ein wundersamer Segen Gottes anmutet, wird zum packenden Trip in den Hades, der dieser Gruppe die Hölle auf Erden beschert. Ein düsterer Film, gnadenlos, ernüchternd und depressiv, für Freunde des stimmungsvollen Depro-Horrors bestens geeignet. Howard Phillips Lovecraft (20. 10. 1890 - 15.03.1937) war der kultisch gehändelte US-amerikanische. Autor: Er gilt als einer der weltweit wichtigsten Romanciers der fantastischen und horriblen Horror-Literaturwelt. Lovecraft und der sogenannte „Cthulhu-Mythos“ schrieben beispielsweise Literaturgeschichte.
Im Jahre 1928 veröffentlichte das amerikanische Horrormagazin Weird Tales Howard Phillips Lovecrafts Geschichte Cthulhus Ruf. In dieser Erzählung berichtet der Erzähler, dass er die Hinterlassenschaften seines verstorbenen Großonkels George Gammell Angell, Professor für semitische Sprachen an der Brown-University in Providence, Rhode Island, sichtet. Dabei findet er ein seltsames Flachrelief aus Ton, auf dem ein Monster oder eine Art Tintenfisch und unbekannte Schriftzeichen zu sehen sind. Daneben liegt ein Manuskript in der Handschrift seines Großonkels, das mit „Cthulhu-Kult“ überschrieben ist. Der erste enthält Berichte über merkwürdige Träume verschiedener Personen und einige Zeitungsausschnitte, die "auf Fälle von extremem Wahnsinn und das Auftreten von Massenpsychosen oder Manien im Frühjahr 1925“ hindeuten. Diese Berichte werden nun zitiert, und man ist gefangen in der typischen Lovecraft-Erzählung einer schönen und fesselnden Scheinwissenschaft.
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