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Freitag der 13. Teil 8.

 

Todesfalle Manhatten



Es darf weiter geschlitzt, gestochen, durchbohrt und erschlagen werden, denn Jason is back, mit Eishockey-Maske, aufgetaucht im berüchtigten Crystal Lake, wo er einstens hilflos ertrank, revitalisiert durch einen elektrischen Schlag. Durch einen Anker wird eine Stromleitung im See beschädigt. Die High Voltage-Blitze Stromstöße erwecken Jason zu neuem Leben. Ein Pärchen, das in einem Boot am See eine Liebesnacht verbringt, fällt Jason als erstes zum Opfer. Am nächsten Tag reist Jason mit einer Schulklasse auf einem Ausflugsdampfer nach New York und dezimiert die Fahrgäste nach gewohnter Manier. Aber auch die kleine Gruppe, die Manhattan lebend erreicht, ist dadurch keineswegs sicher, im Gegenteil. Ein weiteres Sequel aus der legendären reihe, diesmal im sympathischen 80iger Jahre Look, erdiges Farbsetting, revoltierende Fönfrisur-Teenager und gelockte Bübchen, die wieder einmal auf mannigfaltige Art in die Horrorhölle geschickt werden. Für Fans ein Muß, für alle Filmfreunde ist der Horror ein im Vergleich zu heutigen Slashern vergleichsweise harmloser, der immerhin schon zwei Jahrzehnte auf dem Buckel hat und sich den bombastischen Effekten der CGI-Technik noch nicht zunutze machen konnte. Dadurch aber umso sympathischer.

Hintergrund: Das Budget des Filmes betrug ca. fünf Millionen US-Dollar. Er spielte in den USA 14 Millionen US-Dollar ein. Nur Jason X unterbot ihn. Das weltweite Einspielergebnis, inklusive Verleih und Video/DVD, beträgt runde 30 Millionen US-Dollar. Beim 8. Teil mussten natürlich ebenfalls Schnitte durchgeführt werden. 8 Szenen waren davon betroffen. Darüber hinaus wurden alle Filmmorde in drei unterschiedlichen Härtestufen gedreht. Zumeist wurde die 1. Stufe, somit die harmloseste, verwendet. In Deutschland musste Freitag der 13. Teil VIII um weitere 7 Szenen geschnitten werden. Die Gesamtschnittdauer beträgt 81 Sekunden. Am Freitag, den 13. Juni 2008 und am 13. Februar 2009 sendete der Das Vierte erstmalig dieser Version in der beschnittenen deutschen Variante. Die Horror-Reihe ist mit elf Teilen und einem Spin-off die langlebigste Horrorfilm-Staffel. Zusammen mit der Halloween und der Nightmare zählt sie zu den Klassikern des sogenannten Mainstream-Horrors.

Am Rande notiert: Die Angst vor der Zahl 13 ist der vielleicht am weitesten verbreitete Aberglaube. Es gibt sogar einen psychologischen Fachausdruck dafür: „Triskaidekaphobie“ heißt die panischer Angst vor der 13. So lassen z.B. viele Hotels die Zimmernummer 13, viele Fluggesellschaften die Reihe 13 aus, um Probleme zu vermeiden. Auch die alte Schrift thematisiert dies unheilvollen Ziffern: Am letzten Abendmahl sollen insgesamt 13 Personen teilgenommen haben. Der 13. war Judas, der Jesus kurz darauf verriet. Freitag und Dunkelheit verbinden sich dann gerne, wie auch hier bestens zu sehen.


Anbieter: Paramount Home Entertainment

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