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Die Fünf Menschen die Dir im Himmel begegnen

Von: Jean Lüdeke

Flash ist Pflicht!

 

 

Am Anfang war das Buch, und Autor Mitch Albom hat mit »Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen« ein bemerkenswertes Werk  vorgelegt, das auf dichotomische wie auch höchst amüsante Art und Weise mit der Ur-Frage nach dem rudimentärem Sinn des Lebens umgeht: Wichtig, in einer zeit von Habgier, Krisen, Orientierungslosigkeit, Mutlosigkeit und Internet-Piraterie, wo Daten-Denunzianten für Diebstahl und Hehlerei von höchsten Regierungsstellen auch noch fürstlich bezahlt werden. Brave New World, zurück und vorwärts ins muntere Ostzonen-Gebaren vor dem Mauerfall, weil harte Judas-Silberlinge in Millionenhöhe vor rationalen -internationalen Abkommen rangieren. Let’s Make Money, zu jedem Preis. Diese berührende Story ist glücklicherweise eher dem Herzen gewidmet, denn an seinem 83. Geburtstag kommt Eddie (Jon Voight) –sein Leben im Vergnügungspark „Ruby Pier“ und mit der Wartung der Fahrgeschäfte verprasste, bei einem tragischen Unfall ums Leben. Er nur ein  Mädchen retten, das in Lebensgefahr war: Die defekte Gondel eines Karussells drohte in die Tiefe zu rasen. Das Allerletzte, woran er sich erinnern kann, sind die Hände des Kindes in den seinen Eddie erwacht an einem völlig unbekannten Ort, im Himmel. Aber er ist nicht allein. Fünf Menschen warten auf ihn. Es sind fünf Menschen, die in seinem Leben eine entscheidende Rolle gespielt haben und ihn an verschiedene Orte seiner Vergangenheit bringen. Anhand ihrer Erzählungen offenbaren sie Eddie schicksalhafte Zusammenhänge in seinem Leben, die ihm bislang verborgen waren. Sie lehren ihn, sich mit seiner Vergangenheit zu versöhnen. Und nicht nur das. Eine herrlich melancholische Literaturverfilmung und besinnliche  Betrachtung über ein knappes jahrhundert Existenz, bebildert in ergreifenden Episoden mit einem Staraufgebot, das sich wie das Who is Who der hollywoodschen Charakterikonen liest, wie beispielsweise Angelina Jolies ergrauter Papa Jon Voight, Jeff Daniels, Ellen Burstyn oder Michael Imperoli von den  berühmten "Sopranos".

Besonders prägnant wieder einmal mittlerweile 78 jährige Ellen Burstyn: In frühen Jahren landet sie in New York als Showgirl in einer TV-Show arbeitet. .dann das entscheidende Jahr 1971. Sie bekommt einen Part in Peter Bogdanovichs 'Die letzte Vorstellung'. Burstyn wird für den Oscar nominiert. 1974 wird sie als 'Beste Hauptdarstellerin' in 'Der Exorzist' vorgeschlagen. Doch 1975 erhält sie für 'Alice lebt hier nicht mehr' den Oscar. In den 80er Jahren bekommt die Darstellerin ihre eigene TV-Show. 2000 folgte ein furioses Comeback: für die Rolle der alternde Hausfrau Sara Goldfarb, die in dem grandiosen "Requiem For a Dream" in der schönen bunten Welt einer TV-Show versackt, bekommt sie abermals eine Nominierung für das begehrte güldene Männlein. Ferner wirkte in der Südstaaten-Geschichte "Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya Schwestern" mit.

Anbieter: EuroVideo

 

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