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The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena

Von: Peter Radomski

Na das lohnt sich doch mal richtig!

Genre: Action-Adventure:
Hersteller/Entwickler: Atari/Starbreeze
System: PS3, Xbox 360, PC

 

„Assault on Dark Athena“ beinhaltet nicht nur das neuste Abenteuer von „Riddick“, sondern auch den legendären Ausbruch von Butcher Bay, ein kleiner Meilenstein der Videospielgeschichte und wohl beste spielerischen Filmumsetzung aller Zeiten. Zugegeben ist „Escape from Butcher Bay“ noch ein Xbox-Titel und die Engine hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, allerdings hat man die 360-Version optisch gehörig aufgepeppt. Wie gehabt landet ihr von Kopfgeldjäger Johnson abgeliefert im Hochsicherheitsgefängnis von Butcher Bay. Dort amüsiert ihr euch mit einer Reihe Nebenaufgaben, knüpft Kontakte, besorgt seltene Gegenstände, verprügelt so manchen Mithäftling und verschafft euch damit Respekt unter den Insassen. Da alle Schusswaffen aus Sicherheitsgründen über genetische Codes verfügen, (das ändert sich erst in der zweiten Hälfte des Spiels) kann man gerade am Anfang nur bedingt von einem Egoshooter sprechen. Dadurch wird gerade das Gefängnis-Szenario allerdings auch wesentlich interessanter. So werden im Normalfall allenfalls harmlose Gegenstände zu Schlag- bzw. Stichwaffen umfunktioniert und Schatten zum verstecken genutzt. Im geduckten Zustand könnt ihr euch heimlich an Wachen anschleichen, ihnen mit einem kräftigen Griff das Genick brechen und kurzfristig sogar ein paar Schüsse durch ihre Waffe abfeuern. Nach dem Ausbruch infiltriert ihr ein paar Wohnanlagen, aber immer wenn ihr gerade im Begriff seid, in einem Raumschiff davon zu fliegen, landet ihr im nächsten (noch besser gesicherten) Knast. „Assault on Dark Athena“ knüpft praktisch direkt an die Geschehnisse an. Obwohl man das Niveau von „Butcher Bay“ nicht ganz halten konnte, muss man sagen, dass auch der „zweite Teil“ zu fesseln versteht. Die Story und der Spielablauf gestalten sich etwas schlichter, was in der nun allgemein erschlossenen Welt der Casual-Gamer natürlich wichtig ist. Dafür gestaltet sich die Grafik einen Tick besser als das Remake. Riddick wird nach seinem Ausbruch wieder mal von Söldnern erwischt, die ihn dieses Mal allerdings nicht irgendwo abliefern wollen. Auf ihrem Schiff der „Dark Athena“ mutieren sie Menschen zu willenlosen Kampfdrohnen. Ebenso typisch: Ein Multiplayer-Modus, mit Deatmatch-Karten darf auf keinen Fall fehlen.

 

Fazit: Supercoole-Sci-Fi-Vin-Diesel-Ego-Action mit Schleich- und Kletter-Passagen und einer Menge Action. Ein Kauf der sich doppelt lohnt.

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