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Nintendo DSi

Von: MiN

Seit dem 3. April hat Nintendo die neueste Version seines Nintendo DS in Europa auf den Markt gebracht. Wir haben nachgeschaut, welche Neuerung der DSi zu bieten hat.

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Mit dem Game-Boy hat Nintendo das Segment der tragbaren Videospielgeräte revolutioniert und war lange Zeit unangefochtener Platzhirsch. Als am 5. März 2005 der Nintendo DS in Europa auf den Markt kam, glaubten jedoch viele, dass er gegen die technisch überlegene PlayStation Portable keine Chance haben würde. Doch von Anfang an überzeugt der DS mit seiner innovativen Touchscreen-Steuerung und den kreativen Spielideen. Spätestens mit Spielen wie Nintendogs und Dr. Kawashimas Gehirnjogging eroberte der DS die Zielgruppe der sogenannten Casual Gamer, die bis dahin noch nie was mit Videospielen zu tun hatten. Mittlerweile ist der Nintendo DS wieder mit Abstand der erfolgreichste Handheld und mit dem neuen Nintendo DSi sorgt Nintendo dafür, dass dies auch so bleiben wird. Neben einem überarbeiteten Design und technischen Verbesserungen, bietet der DSi einige neue Features, die für zukünftigen Spielspaß sorgen sollen.
Auffälligste Neuerung sind die beiden VGA-Kameras, die eine Auflösung von 640x480 Pixeln haben. Eine Kamera befindet sich auf der Außenseite, die andere zwischen den beiden Bildschirmen. Neben der Möglichkeit Fotos zu schießen, sollen die Kameras auch bei kommenden Spielen eingesetzt werden. So kann zum Beispiel die Steuerung des Spiels über Gesten oder Bewegungen bedient werden.
Fotos die mit den Kameras gemacht werden, können mit einer integrierten Software verändert oder mit Grafiken verschönert werden. Ähnlich unnötig aber witzig ist die Möglichkeit, mit dem Mikrofon Sprache aufzunehmen und Tonhöhe und Geschwindigkeit zu verändern. Mit Hilfe einer SD-Karte kann man seine kreativen Werke abspeichern und auf den PC übertragen. Über die SD-Karte kann man seinen DSi auch zum Musikplayer machen, der allerdings nur Titel im AAC-Format abspielen kann.
Der Nintendo DSi hat erweiterte Internetfunktionalität und über den neuen Nintendo DSi Shop kann man sich Spiele und Software wie den Internetbrowser auf den internen Speicher laden. Kostenpflichtige Inhalte werden mit den Nintendo Points bezahlt, die man im Handel kaufen und online einsetzen kann.

Fazit:
Wer bereits einen Nintendo DS Lite besitzt, muss nicht unbedingt auf den DSi umsteigen. Auch wenn dieser mit seinen größeren Displays, dem geringeren Gewicht und dem besseren Sound durchaus Vorteile bietet – dazu kommen dann ja auch noch die neuen Features wie Kameras, SD-Slot und Internetkonnektivität – rechtfertigen die Unterschiede nicht einen Neukauf. Wer aber sowieso mit dem Gedanken gespielt hat sich einen Nintendo DS zu kaufen, der bekommt mit dem DSi für 170 Euro (knapp 30 Euro mehr als für den DS Lite) ein zukunftssicheres Spielsystem.    

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