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Ninja Blade

Von: Peter Radomski

„Ninja und Blade“ – zwei Worte die in der Videospielwelt schon so oft vorkamen, dass schon einer der Begriffe alleine, Schüttelgefühle auslöst.

Genre: Hack&Slay-Adventure
Hersteller/Entwickler: Microsoft/From Software
System: XBOX 360

Was sich hinter diesem schauderhaften Namen verbirgt, ist allerdings alles andere als Schüttelware. Gigantische Gegner, cineastische Kameraschnitte, superheldenhafte Moves, spektakulärer Waffeneinsatz und häufige Quicktime-Events bilden das spielerische Gerüst von „Ninja Blade“. Dabei werden diese Gameplay-Tools dermaßen actionlastig zusammengefügt und aneinandergereiht, dass man kaum aus dem Staunen rauskommt. Stellt euch eine gigantische Nacktschnecke, ausgestattet mit großem Aggressionspotenzial und unbegrenzter Kraft vor, die in einer Mischung aus Wut und Todeskampf kollabiert und dabei eine zuvor einverleibte Straßenkreuzung in Form von PKWs, Motorrädern und Bussen auspuckt. In diesem Szenario schwebt ein Ninja durchs Bild, schwingt sich cool auf eines der Zweiräder, springt über den Bus hinweg, löst sich mit einem Backflip von selbigem und schleudert just in dem Moment, als das voll getankte Bike am Gesicht des Schneckenirgendwas vorbeifliegt seinen Schuriken so, dass die Explosion der gigantischen Mutation alle Lichter ausbläst. Habt ihr euch alles bildgewaltig vorgestellt? – Das war nämlich nicht das große Finale einer epischen Geschichte, sondern ein ganz normaler Bosskampf bei „Ninja Blade“. Wer mehr davon sehen möchte sollte umgehend zugreifen.Fazit: Unglaubliche Action, unglaubliche Bilder, unglaubliche Monsterkreationen, unglaublich beschissener Name – in „Ninja Blade“ steckt eine Menge drin. Kaufen, spielen – begeistert sein.

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