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Need For Speed Shift

Von: Peter Radomski

Flash ist Pflicht!

Obwohl „Need for Speed“ eine Rennserie mit langer Tradition ist, hat sich die spielerische Ausrichtung bereits des Öfteren geändert. Von Straßenverfolgungen durch die Polizei über reine Tuning-Rennen, bis hin zu offenen Straßensystemen mal mit mal ohne Cops. Doch die Evolution vom Bollo-Tuning-Raser bis hin zur anspruchsvollen Simulation, war für alle Experten eine Überraschung. Keine leicht bekleideten Mädchen mit coolen Sprüchen, kein HipHop, keine fadenscheinige Undercover-Story, sondern Rennspaß pur. Je nachdem über welche fahrerischen Qualitäten man verfügt, kann man die Lenk-, Brems-, und Spur-Assistenten aktivieren bzw. deaktivieren, was ein untrügliches Zeichen für einen Simulationsansatz bedeutet. Es gibt sowohl eine detaillierte Cockpit- als auch verschiedene Verfolger-Perspektiven, ein Schadensmodell und viele reale Rennstrecken. Die Tuning-Optionen sind zwar vielfältig, beziehen sich aber Hauptsächlich auf leistungssteigernde Elemente. Lack- und Vinylbearbeitungen, sowie ausgiebige Einstellungsmöglichkeiten beim Wagen-Set Up sind ebenfalls vorhanden, Showcar-Tuning gibt es allerdings nicht mehr. Platzierungs-, Zeit- und Drift-Rennen stehen auf dem Fahrplan aber nicht nur der Sieg zählt, auch das Fahrverhalten, das perfekte Ausnutzen des Windschattens, saubere Überholvorgänge, das Einhalten der Ideallinie oder im Gegensatz dazu die Aggressivität, unsauberes Überholverhalten, Gegner drehen, alles wird vom CPU analysiert und ausgewertet. Durch die Auswertung wiederum, lassen sich Sponsorengelder, neue Lackierungen oder Garagenstellplätze generieren. Auch wenn die Simulationsansätze unverkennbar sind, so hat man das Geschehen absolut actionlastig inszeniert. Je nach Härte der Kollision zum Beispiel setzen Schwarz-weiß-Färbungen und verschwommene Sicht ein, die Boliden heben ab die Windschutzscheiben zerbersten und man hört sein virtuelles Fahrerabbild unter der Härte des Aufpralls ächzen und schnaufen. Das Geschwindigkeitsgefühl ist so intensiv, wie bei keinem anderen Rennspiel zuvor, vor allem aus der detaillierten Cockpit-Perspektive. Auch optisch fährt „NFS Shift“ ganz oben mit. So wohl die Umgebungsgrafik, als auch die Boliden an sich und natürlich das hervorragend animierte Cockpit, sehen erstklassig aus. So kann es mit „Need for Speed“ weiter gehen.

Need for Speed SHIFT
Genre: Rennspiel
Hersteller/Entwickler: Electronic Arts/Slightly Mad Studios
System: PS3/360/PSP

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