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Motorstorm Arctic Edge

Von: Peter Radomski

Als wir das erste Mal von einer „Motor Storm“ PSP-Umsetzung gehört haben, dachten wir an eine Portierung mit abgespeckter Grafikleistung. Umso größer war unsere Freunde, als wir erfuhren, dass es sich um ein komplett eigenständiges Spiel handelt, noch dazu in einer arktischen Schneewelt. Genauer gesagt spielt „Arctic Edge“ in Alaska - kalte Luft, tiefer Schnee, kristallklares Eis, zerstörte Brücken und plötzliche Lawinen machen die Umgebung zum wohl gefährlichsten Terrain, dem sich die „Motor Storm“-Fahrer jemals stellen mussten. Zu den sechs bestehenden Fahrzeugklassen, die von Motorrädern und Quads, über Offroad-Buggys sowie Gelände- und Ralley-Boliden bis hin zu Racing- und Monstertrucks reichen, gesellen sich nun noch Schneemobile und –raupen hinzu. Nach wie vor hat jedes der Fahrzeuge seine Vor- und Nachteile gegenüber den anderen Fahrzeugtypen. Eine Schneeraupe oder ein Monstertruck kann Quads oder Krads ohne Probleme beiseite schieben oder selbst durch tiefsten Schnee fahren. Dafür sind sie bei der Höchstgeschwindigkeit oder der Beschleunigung im Vergleich nicht konkurrenzfähig. Welches Fahrzeug ihr also wann und wo einsetzt, kann über Sieg und Niederlage entscheiden.
Die Einzelspieler-Kampagne ist fett. Habt ihr euch dort richtig ausgetobt und ordentlich PS-Monster erspielt, mit denen ihr prahlen wollt, dürft ihr euch online im Multiplayer oder via Ad-hoc mit bis zu 8 menschlichen Spielern messen und ordentlich die Fetzen fliegen lassen. Wie die anderen hier vorgestellten PSP-Titel, so ist auch „Motor Storm Arctic Edge“ eine absolute Grafik-Perle. Regen und Schneegestöber, aufgewirbelter Schmutz und detaillierte Fahrzeuge sprechen eine deutliche Sprache.


Fazit: Hier hat Sony mal wieder richtig Gas gegeben. „Arctic Edge“spielt sich richtig gut und sieht ebenso gut aus. Der Ad-hoc-Mode für bis zu acht Spieler ist einfach sensationell.

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