F.E.A.R. 2 Project Origin
„F.E.A.R.“ steht als Abkürzung für „First Encounter Assault Recon“. Bei einem paranormalen Psycho-Horror-Shooter wie diesem ist die Doppeldeutigkeit in Sachen Angst allerdings kein Zufalll.
„F.E.A.R.“ steht als Abkürzung für „First Encounter Assault Recon“. Bei einem paranormalen Psycho-Horror-Shooter wie diesem ist die Doppeldeutigkeit in Sachen Angst allerdings kein Zufall. Wie beim Vorgänger werdet ihr auch bei „Project Origin“ von bizarren Visionen heimgesucht, die euch immer wieder aus der Action ziehen und verstören. Kämpfen müsst ihr vor allem gegen die Replikanten-Soldaten des Armacham-Konzerns, dessen unethische PSI-Experimente außer Kontrolle geraten sind. In einer Vertuschungsaktion sollen Zeugen liquidiert und Spuren beseitigt werden. Eure Priorität besteht in der Festnahme der Leiterin des Projektes „Origin“. Es versteht sich allerdings von selbst, dass die nicht an der nächsten Straßenecke auf euch wartet. Bürokomplexe, eine Grundschule, U-Bahn-Schächte, ein Krankenhaus sowie diverse Straßenzüge und Albträume warten darauf durchlebt zu werden. Dabei gestaltet sich der Ablauf durchaus abwechslungsreich. Enge Stellungskämpfe in Gängen, flankierende Gegner in riesigen Räumen und Gegner, die sich hinter dem Mobiliar verschanzen stehen dabei im Fokus. Aber auch Ausflüge in schwer bewaffneten Mechs. Mit Chaingun-Geschützen blast ihr euren Feinden damit gleich reihenweise die Lichter aus. Blutige Cutscenes und verstörende Funde spinnen dazu noch eine Story, die euch bis zum Schluss in Atem hält.
Fazit: Herrliche Licht- und Schatteneffekte, farbenprächtige Szenarien, bizarre Bilder, eine gute Steuerung und abwechslungsreiche Shootouts machen „F.E.A.R. 2“ zu einem anspruchsvollen Genrevertreter. – Allerdings hat mich das abrupte Ende ebenso verstört wie einige der Cutscenes.
F.E.A.R. 2 Project Origin
Genre: Egoshooter
Hersteller/Entwickler: Warner Interactive/Monolith
System: PLAYSTATION 3/Xbox 360

