CALL OF DUTY 5 - World at War
Die schlechte Nachricht zuerst: „Call of Duty 5“ handelt wieder vom zweiten Weltkrieg. Die gute: es spielt nur zum Teil in Stalingrad und den anderen gewohnten europäischen Locations.
Genre: Egoshooter
Hersteller/Entwickler: Activision-Blizzard/Treyarch
System: PLAYSTATION 3/Xbox 360
Die schlechte Nachricht zuerst: „Call of Duty 5“ handelt wieder vom zweiten Weltkrieg. Die gute: es spielt nur zum Teil in Stalingrad und den anderen gewohnten europäischen Locations. Hauptaugenmerk hat man bei „CoD: World at War“ zumindest auf die pazifische Auseinandersetzung zwischen den Amerikanern und den Japanern gelegt. Üppige Vegetation, warme Gefilde, Sonnenlicht, Palmen und Strand stehen der Serie gut zu Gesicht.
Nachdem wir von unseren Kameraden befreit wurden, finden wir uns in eben dieser Landschaft wieder. Es ist dunkel. Neben uns der nervöse Rooker, vor uns ein Plateau mit offensichtlich toten japanischen Soldaten. Unser virtueller siebter Sinn schlägt Alarm, doch bevor wir den Gedanken zu Ende gedacht haben, wird das Szenario von Leuchtraketen erhellt, unser Kumpel Sulivan wird vom erwünschten „Souvenir“, dem Katana eines vermeidlich gefallenen Soldaten durchbohrt, und die kaiserlichen Soldaten stürzen sich schreiend auf unser Platoon. Schon der Einstieg ins Spiel zeigt uns, was auch dieses Mal wieder Sache ist.
Atmosphäre pur, Action satt, bei „CoD: World at War“ fliegen wieder richtig die Fetzen! Raketen mit Feuerschweif kreuzen unser Sichtfeld und schlagen in einem Panzer ein, der daraufhin in seine Bestandteile zerlegt wird. Schreie und Funkkommandos, zischende Projektile, Flugzeuge, die beim Absturz gleich ein halbes Panzergeschwader in Rauch aufgehen lassen: hier wird ein wahres Feuerwerk an Effekten abgebrannt und an nichts gespart. Dieses unglaubliche Zusammenspiel von fantastischer Optik, gescripteten Szenarien, phänomenalen Soundeffekten und abwechslungsreicher Story macht „World at War“ so genial. Dazu gesellen sich die ausgedehnten Möglichkeiten online gegen und mit menschlichen Gegnern zu kooperieren oder in Maps die Kugeln um die Ohren zu ballern – und so entsteht wieder mal ein brachiales Erlebnis!
Fazit: Wahnsinn! Optik, Atmosphäre, Gameplay – bei „CoD: World at War“ stimmt alles. Zum Fest der Liebe lassen wir es ordentlich krachen.

